Rossj ist der Spitzname von Rossana, Angelo Gajas Tochter. Bass kommt von Basso — der untere Teil des Hügels, wo der zweite der ursprünglichen Weinberge liegt. Zwei Wörter, ein Name — und hinter ihm 35 Jahre Geschichte eines der faszinierendsten weißen Weine Italiens, erstmals 1988 produziert in einem Haus, das die Welt für sein Barbaresco und Barolo kennt. Die Fasane auf dem Etikett sind keine Erfindung: Sie leben wirklich in den Wäldern, die Gajas Weinberge in Treiso umgeben. Drei Parzellen bilden den Rossj-Bass 2023: die ursprünglichen Weinberge Rossj und Bass in Treiso, beide 1984 gepflanzt, im Herzen des Barbaresco-Territoriums — und ein Chardonnay-Weinberg in Serralunga d'Alba, mitten im Barolo-Land. Neu ab dem Jahrgang 2023: Trauben aus dem höher gelegenen Alta-Langhe-Weinberg, den die Familie Gaja als Antwort auf den Klimawandel entwickelt hat, um Frische und Lebendigkeit für die kommenden Jahrzehnte zu sichern. Assemblage: rund 95% Chardonnay, 5% Sauvignon Blanc. 80% im Edelstahl vergoren, 20% in Barriques — sechs Monate Ausbau. Kalkstein, Ton, Sandstein. Grapefruit, Zitrus, Birne, Akazie, Glyzinie, Jasmin, Pfirsich, Honig, eine salzige Mineralnote am Abgang. Wenn Piemont Grand-Cru-Bezeichnungen hätte, würde Rossj-Bass unter den feinsten weißen Burgundern stehen. Servieren bei 12–14 °C, leicht belüften, zu Austern, Hummer, weißem Trüffel, Risotto, Geflügel, Spargel.