Es gibt Weine, die man schon kennt, bevor man sie aufgemacht hat — und der Hampton Water Rosé 2025 ist genau das: ein Wein mit einer Aura, die weit über das Glas hinausgeht. Ins Leben gerufen 2017 als echtes Familienprojekt von Jon Bon Jovi und seinem Sohn Jesse Bongiovi, verfeinert durch die Handschrift von Gérard Bertrand aus dem südfranzösischen Languedoc — dieser Rosé ist kein Celebrity-Gag, das ist ernsthafter, wunderschöner Wein, der einfach auch noch eine perfekte Geschichte mitbringt. Die Cuvée aus 60 % Grenache, 15 % Cinsault, 15 % Mourvèdre und 10 % Syrah kommt von den besten Terroirs des Languedoc, handverlesen, sortenrein vergoren, ein Teil kurz in neuen französischen Eichenfässern ausgebaut — und das Ergebnis lässt einen staunen. Im Glas ein zartes, leuchtendes Lachsrosa, das schon optisch nach Sommer, Meereswind und guter Laune schreit. Die Nase ist das pure Vergnügen: Erdbeere, frische Wassermelone, weißer Pfirsich, ein Hauch Zitrusschale, mediterrane Kräuter und diese feine, fast salzige Mineralität, die man vom Süden Frankreichs einfach liebt. Am Gaumen leicht, lebendig, knackig trocken — mit 2 g/l Restzucker, die man kaum wahrnimmt, weil die Säure so frisch und präzise ist, dass der Wein einfach fließt. Kein Hauch von Schwere, kein Moment der Langeweile, dafür ein Abgang, der überraschend lang bleibt und nach einem weiteren Schluck schreit. Serviert bei 7 bis 9 Grad, gerne auch mit einem Spritzer als Sommeraperitif, zu Sushi, gegrilltem Fisch oder einem leichten Salat.