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Ein tiefes, dunkles Rubinrot, das im Glas funkelt wie ein Juwel! Die Nase wird verwöhnt von einem verführerischen Bouquet aus reifen Waldbeeren, einer Prise Pflaume und zarten Blüten. Am Gaumen entfaltet sich eine Explosion saftiger Frucht, gepaart mit eleganter Würze und samtiger Textur. Die perfekte Balance zwischen Süße und Säure lässt diesen Wein am Gaumen tanzen. Ein Hauch von Vanille und Toast, der von 19 Monaten in neuen Eichenfässern stammt, rundet das Geschmackserlebnis ab.

Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Feine Kräuternoten, etwas nach Blutorangenzesten, rote Waldbeerenfrucht, ein Hauch von Gewürzen, Zwetschkentouch. Saftig, straff, elegant, facettenreiche Säurestruktur, gut integrierte Tannine, etwas nach Tabak, reife Kirschfrucht im Abgang, lebendiges Finish, leichtfüßig, bleibt gut haften, gutes Entwicklungspotenzial.

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Schwarz

Schwarz Schwarz Rot 2019

Stern
95
Lorenc Dudas
94
Falstaff
Charakter: saftig, würzig, samtig
Rotwein Glas

Rotwein, trocken

13,0% (Alkoholgehalt)

2022-2032 (Trinkreife)

Barrique/Holzfass (Ausbau)

Österreich , Burgenland , Neusiedlersee (Herkunft)

Weintrauben

Zweigelt

Offenes Buch
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Produktnummer: VD13011

Über Schwarz

Von Haus aus ist Johann Schwarz Fleischer, noch dazu mit überregionalem Renommee. Doch seine zwölf Hektar Rebland auf bestem burgenländischen Terroir lassen sein Herz höher schlagen als alle Schnitzel, Haxen oder Blutwürste. Das für den Fleischer dann doch etwas fachfremde Know-how im Weinbau verdankt Schwarz zwei guten Freunden: dem weltberühmten Süßweinspezialisten Alois 'Luis' Kracher (der im Dezember 2007 verstarb) und dem 'kulinarischen Freigeist' Manfred Krankl vom kalifornischen Weingut Sine Qua Non Non, der es mit seinem Sprung "Vom Koch zum Kultwinzer" (Falstaff 10/2012) quasi vorgemacht hatte. Unter Krachers Anleitung hatte Schwarz viele Jahre sein Können im Weinberg verfeinert. Als einer der besten Kracher-Traubenlieferanten. Bis der Freund ihm eines Tages erklärte, Schwarz Trauben seien eigentlich viel zu gut, um namenloser Bestandteil einer fremden Cuvée zu sein...

Die penible Arbeit im Weinberg wird im Keller fortgesetzt. Johann Schwarz: Zwischen der Arbeit im Weinkeller und der Arbeit in der Fleischhauerei gibt es unerwartete Parallelen, man muss in beiden Fällen peinlich auf die Sauberkeit achten, weil Bakterien alles zunichte machen können und auch das Thema Temperatur und Kühlung hat in beiden Berufen größte Bedeutung. Konzept und Stil der Johann Schwarz-Weine sind schnell resümiert: Eigenständig, individuell und kompromisslos in der Qualität sollen sie sein, ohne an starren Traditionen festzuhalten. Außer diese tragen dazu bei, das Endergebnis zu verbessern. Johann Schwarz: Luis, Manfred und ich betrachten meine Weingärten als eine große Spielwiese. Hier wollen wir neue Wege gehen, wir wollen experimentieren und riskieren. Wir möchten beim Anbau und der Vinifikation all das versuchen, was in einem profitorientierten Weinbaubetrieb nicht möglich ist und wir haben einen Riesenspaß dabei.

Den wünschen sie auch ihren Kunden. Manfred Krankl: Wir möchten keine so genannten Kultweine hervorbringen, sondern mit all unserer Erfahrung und Neugierde völlig neue Weine erzeugen. Keinen typischen Zweigelt oder typischen Burgenländer also, eher im Gegenteil. Für uns liegt die Herausforderung darin, Weine zu machen, die es in Österreich so noch nicht gegeben hat. Und diese Weine sollen vor allem Spaß machen. Jedenfalls wünschen wir genau das allen Weinfreunden beim Öffnen jeder Schwarz-Flasche. 

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