In der Nase beeindruckt er durch seine große Komplexität. Noten von reifer roter Frucht, Erdbeere und Granatapfel wechseln sich ab mit delikaten Anklängen an Aprikose und Pfirsich in Sirup, begleitet von eleganten Nuancen von Vanille, Trockenblumen und Schokolade und angenehmen Gewürznoten von Muskatnuss. Abgerundet wird das Bouquet von Noten von Kaffee, Karamell und mediterranen Gewürzkräutern. Am Gaumen ist der Wein umhüllend und anmutig, mit seidigen vibrierenden Tanninen, die ihm Lebhaftigkeit, Schmackhaftigkeit und geschmackliche Persistenz verleihen. Der Nachgeschmack ist geprägt von Noten von geröstetem Kaffee und Bitterkakao.
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Tignanello 2021
79% Sangiovese, 13% Cabernet Sauvignon, 8% Cabernet Franc
Allergene: Sulfite
149,00 €
169,90 €* 0.75l | 198,67 €*/l
Über Tenuta Tignanello
Tignanello ist 350 ha groß, davon sind 147 ha Weinberge. Die Weinberge sind in kleine einzelne Parzellen aufgeteilt, von denen auf 47 ha Tignanello angebaut wird und daran angrenzend 10 ha mit Solaia bepflanzt sind. Der Boden (350-450 m.ü. M.) aus Meeresmergel aus dem Pliozän ist kalkhaltig und schieferdurchsetzt. Warme Tage und kühle Nächte begleiten die Zeit des Wachstums der Trauben. Zu den auf Tignanello angepflanzten Trauben gehören die einheimische Rebsorte Sangiovese und nicht traditionelle Sorten wie Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Eine kleine Menge weißer Trauben, Malvasia und Trebbiano, werden für die Produktion von Vin Santo verwendet. Mit den Rebsorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc hatte Antinori ursprünglich in den zwanziger Jahren Experimente gemacht, welche während des zweiten Weltkriegs unterbrochen wurden. In den sechziger Jahren wurden sie wieder angepflanzt. Carocci beschreibt 1892 in seinem Reiseführer zur Geschichte und Kunst der Gemeinde San Casciano Val di Pesa das heutige große Anwesen Tignanello mit seinen weit ausladenden Weinbergen als einen der höchsten und malerischsten Orte des gesamten Gemeindegebiets. Das aktuelle Herrenhaus aus dem 16.Jhdrt. wurde auf den Fundamenten eines Gutshofes aus dem Jahre 1346 errichtet, als das Land noch den Buondelmontis gehörte, wie vieles hier aus dem Pesa-Tal. Das Anwesen ging daraufhin in den Besitz der Niccolini über, die es in "Poggio Niccolini" umtauften. Im Laufe der Jahre kauften und verkauften es verschiedene adlige Familien aus der Gegend, bis es schließlich im 18.Jhdrt. in den Besitz von Nachkommen der Medici gelangte, die das Gut Fonte dei Medici nannten. Von der Familie Antinori wurde das Anwesen Mitte des 19.Jhdrts. erworben.
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